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Fans haben auch zur EM 2012 ein Fußballfest in Remscheid verdient –
CDU spricht sich für Public Viewing vor dem Rathaus aus –
Stadtspitze muss Sponsorensuche zur Chefsache machen
Die Vorfreude auf das nächste große Fußball-Ereignis ist auch in Remscheid groß. „Erleben Sie gemeinsam mit über 5.000 weiteren Fans die Europameisterschaft aus Polen und der Ukraine beim Public Viewing auf dem Rathausplatz in Remscheid!“, steht auf der Website www.fanmeile-remscheid.de.
Doch nach Medienberichten gibt es Zweifel, ob es zur EM 2012 wieder ein friedliches Gemeinschaftserlebnis vor unserem Rathaus geben wird.
„Unser Fraktionsmitglied Bernd Quinting hat der Presse gegenüber zu Recht gefordert, dass die Oberbürgermeisterin dieses Thema zur Chefsache machen muss. Die Verantwortung für das Zustandekommen dieses friedlichen Fußballfestes und die konkrete Ansprache der möglichen Sponsoren liegt bei ihr“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Jochen Siegfried.
„Die CDU-Fraktion spricht sich für ein Public Viewing auch in 2012 aus. Schon bei der Weltmeisterschaft 2010 ist der Funke übergesprungen. Die Veranstaltung war erfolgreich und friedlich und hat zu einer spürbaren Belebung unserer Innenstadt geführt. Sie war beliebt bei Jung und Alt und hat nicht nur Generationen, sondern auch unterschiedliche Bevölkerungsschichten zusammengeführt und unser Wir-Gefühl gestärkt“, ergänzt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Rosemarie Stippekohl.
„Sportveranstaltungen haben einen verbindenden Charakter. In Zukunft brauchen wir sehr viel von diesem Gemeinsinn – nicht zu letzt bei den Sparanstrengungen, die vor uns liegen. Es wäre schade, wenn ein solches Fußballfest nicht zustande käme, nur weil eine verhältnismäßig geringe Summe fehlt. Die Oberbürgermeisterin muss nun dafür sorgen, dass es zu einer fairen Aufteilung der Kosten auf möglichst viele Schultern kommt und nicht immer nur die ‚üblichen Verdächtigen’ unter den Geldgebern angesprochen werden“, fordert Siegfried.
„Wenn wir diese Chance verpassen, dann wird es auf absehbare Zeit kein solches Ereignis mehr geben, denn die WM 2014 in Brasilien findet in einer anderen Zeitzone statt“, gibt Rosemarie Stippekohl zu bedenken. „Die Erfahrungen bei der Love Parade in Duisburg müssen sicher in die Planung der nächsten Veranstaltung einfließen. Dies kann bedeuten, dass die Kosten für die Sicherheit steigen. Im Interesse der Fans appellieren wir: Es muss möglich sein, auch diese gestiegenen Kosten angemessen zwischen Veranstalter und Sponsoren aufzuteilen.“
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