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Pressemitteilung
Donnerstag, 26. August 2010 um 11:05 Uhr

Akzente für die Zukunft setzen

 "RegionalZusammenWachsen“, so ist der Prozess überschrieben, der zu einem neuen Regionalplan im Regierungsbezirk Düsseldorf führen soll.

Am Freitag, 3. September, treffen sich Landräte, Oberbürgermeister, Bürgermeister und andere wichtige Akteure zu einer Auftaktveranstaltung, um über Strategien für die künftige Entwicklung zu diskutieren. Die aktuelle ökonomische, soziale und ökologische Situation bildet den Hintergrund der Debatte.

Die CDU-Fraktion im Regionalrat sieht dem Treffen mit gespannter Erwartung entgegen. „Die Arbeit am neuen Regionalplan nimmt jetzt Kontur an. Auch die bergische Region hat die Chance, klare Akzente für die Zukunft zu setzen“, sagen der Fraktionsvorsitzende Jochen Siegfried und das Remscheider Regionalratsmitglied Karl Heinz Humpert. Themenfelder, die es zu beackern gelte, gebe es schließlich genug, so die CDU-Politiker. Die Bandbreite reiche von der Siedlungspolitik im Zeichen des demografischen Wandels über die Steuerung großflächigen Einzelhandels bis hin zu Beiträgen für den Klimaschutz. „Da brauchen wir einen regionalen Konsens“, betont Humpert. Allerdings dürften die zu fassenden Beschlüsse nicht zu einem Eingriff in die Planungshoheit der Kommunen führen. Und außerdem: „Auch der Regierungsbezirk steht im Wettbewerb mit anderen Regionen. Ehrgeizige Flächenspar-Ziele dürfen vor diesem Hintergrund nicht durch eine starre Auslegung zu einer Benachteiligung in diesem Wettbewerb führen“, gibt der Christdemokrat die Devise aus.

Zum Auftakt der Überarbeitung des Regionalplans werden Hans-Jürgen Petrauschke, Landrat des Rhein-Kreises Neuss und Vorsitzender des Regionalrats, sowie die neue Regierungspräsidentin Anne Lütkes zahlreiche Entscheidungsträger begrüßen. Vertreter der Region Köln/Bonn, der Hochschule in Aachen, der Universität in Gießen sowie des für die Raumordnung zuständigen Ministeriums der Niederlande wollen der Versammlung Gedankenanstöße liefern. Es geht um die regionale Zusammenarbeit, die Anforderungen an Regionalpläne im Hinblick auf den Umweltschutz sowie die passenden Rahmenbedingungen für pulsierende Regionen und Unternehmen.

  

 
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