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Presseartikel
Dienstag, 27. September 2011 um 18:35 Uhr

Humpert: Es ist ein Trauerspiel

(rga). Enttäuscht aber nicht überrascht - so zeigt sich Karl Heinz Humpert, Vorsitzender des Kulturausschusses der Stadt Remscheid, nach den geplatzten Gesprächen zur Fusion von Bergischen Symphonikern und dem Sinfonieorchester Wuppertal.

"Eine Fusion hätte eine Zukunftsperspektive für beide Orchester bedeutet", erklärt der CDU-Mann. Er bedaure die Absage des Wuppertaler OB daher sehr. Das Ergebnis sei - auch angesichts der vielen Arbeit, die man in den Prozess investiert habe - "ein Trauerspiel".

"Wir müssen jetzt gemeinsam überlegen, wie wir die Zukunft der Symphoniker sichern", erklärt Humpert. In Gesprächen müsse eine gemeinsame Position gefunden werden: mit den Orchesterfreunden, mit den Musikern, mit den Vertretern der anderen Parteien und schließlich mit den Solingern. "Wichtig ist aber, dass wir erst einmal in Remscheid einen Konsens herstellen", sagt Humpert.

Eine unmittelbare Bedrohung für die Existenz des Orchesters sieht Humpert momentan nicht. Allerdings: Die Problematik wird auf uns zukommen." Es könne deshalb nur darum gehen, wie man entweder die Einnahmen erhöhen oder die Kostenseite reduzieren könne.

 

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