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Für 8600 Euro käme Remscheid ins Fernsehen
(rga) Denkt er an Remscheid, so ist Bernd Quinting keiner, der Klagelieder anstimmt.
Wo er kann, rührt der CDU-Mann im Stadtrat und ehemalige Bezirksbürgermeister von Alt-Remscheid die Trommel für seine Heimatstadt. "Wir müssen Interesse wecken für Remscheid und Auswärtige in unsere Stadt holen", sagt Quinting.
Nun ist er im Privatsender NRW-TV, zu empfangen über Kabel, auf Städteporträts gestoßen - halbstündige Filme, in denen sich die Städte präsentieren. Wuppertal zählt bereits dazu, Hattingen, Detmold. Und bald eben auch Remscheid, wenn es nach Quinting geht.
Einziger Haken: Die Filmaufnahmen sollen 8600 Euro kosten. "Ein Taschengeld", findet Quinting, das durch Sponsoren gedeckt werden könne, die sich in dem Beitrag darstellen. Der liefe danach NRW-weit ein halbes Jahr lang jeweils zwei Mal in der Woche.
700 000 Zuschauer erreicht der Sender nach eigenen Angaben pro Tag; die Zuschauer zählten danach zu den gebildeteren TV-Konsumenten. Joachim Karp von der Wirtschaftsförderung der Stadt reagiert gleichwohl zurückhaltend auf die Werbe-Idee.
Zunächst will er sich mit der Stadtspitze absprechen, "ob wir das überhaupt wollen". Zudem verweist er auf die nicht vorhandenen Stadtfinanzen: "Wir können so etwas nur machen, wenn wir jemanden haben, der's bezahlt."
Die Suche hat Bernd Quinting unterdessen aufgenommen und die ersten Unternehmen angeschrieben.
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