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In dem Schreiben, das dem RGA vorliegt, betont sie, dass die Stadt zwar an Kooperationen mit Solingen und Wuppertal weiterhin interessiert sei. Angesichts der Haushaltslage müsse die Stadt aber mindestens 500.000 Euro pro Jahr beim Orchester einsparen.
Auch eine Verpflichtung, Fehlbeträge unbegrenzt auszugleichen, dürfe es nicht mehr geben.
Eine Kooperation sei nicht sinnvoll, wenn ein Partner mit den Folgen nicht mehr leben könne, macht Wilding deutlich. Sie regt einen Haus- oder Sanierungstarifvertrag für die Symphoniker an. Selbst betriebsbedingte Kündigungen schließt sie nicht aus, falls eine Stellenkürzung nicht anders zu erreichen ist.
In "Arbeitsgesprächen" mit der Stadt Solingen will Wilding außerdem erreichen, dass Remscheid künftig weniger Gesellschaftsanteile an den Symphonikern hält und damit auch weniger Kosten tragen muss. Dies solle entweder dadurch geschehen, dass Solingen zusätzliche Anteile zu den bisherigen 50 Prozent übernimmt oder dass weitere Gesellschafter aufgenommen werden. Zumindest sollte aber der Schlüssel für die Aufteilung der Verluste zugunsten Remscheids verändert werden.
Viele Forderungen Wildings sind auch in einem Antrag der SPD-FDP-Grünen-Ratsmehrheit zu finden. Auch die CDU-Fraktion unterstützt nach Angaben ihres Vorsitzenden Jochen Siegfried einen Haustarif oder eine Reduzierung der Stellenzahl. Betriebsbedingte Kündigungen lehnt er aber mit Hinweis auf eine Vereinbarung zwischen Wilding und dem Personalrat der Stadt ab. Hier müssten alle Mitarbeiter gleich behandelt werden
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