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Anfrage

zur Sitzung des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Wohnen am 07. September 2010:

 

Konzept für Selbsthilfegruppen (Tischvorlage)

 

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Wilding,

sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender Schmitz,

 

die CDU-Fraktion bittet Sie um Beantwortung folgender Anfrage in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Wohnen am 7. September 2010:

 

  1. Hat die Verwaltung bereits ein Konzept für die in Remscheid tätigen und zu bildenden Selbsthilfegruppen erarbeitet oder plant sie, dies zu tun? Wann kann ein solches Konzept vorgelegt werden?
  2. Wie viele Selbsthilfegruppen werden aktuell von der Stadt Remscheid unterstützt und gefördert?
  3. Ist in absehbarer Zeit vorgesehen, dass für Selbsthilfegruppen eine professionelle Koordinations- und Beratungsinstanz eingerichtet wird?
  4. Liegen Anträge von kleineren Selbsthilfe-Initiativen vor, die zu fördern sind?
  5. Da es beim städtischen Gesundheitsamt möglicherweise eine derartige Stelle gibt, bitten wir um einen Rechenschaftsbericht unter folgender Fragestellung:
    1. Was ist bisher geleistet worden und unter welcher Zielsetzung?
    2. Nach welchem Konzept wurde und wird vorgegangen?
    3. Welche Beratungsdienste werden zur Bildung neuer SH-Gruppen unternommen?
    4. Gibt es eine Vor-Ort-Begleitung für SH-Gruppen, falls dies von der Gruppe gewünscht wird? (z. B. in Krisen, die möglicherweise zur Auflösung der Gruppe führen?)

 

 

Begründung:

 

Die Selbsthilfekräfte, die in den Betroffenengruppierungen entsprechend der UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderung von ihrem Bundesrecht Gebrauch machen, brauchen eine Verstärkung ihrer Bemühungen zur gesellschaftlichen Teilhabe (Inklusion). Nur so kann es auch in diesem Bereich zu einer wirksamen Entlastung des Gesundheitssystems kommen.

Dazu benötigen die bestehenden und noch zu bildenden Selbsthilfegruppen professionellen Hilfe, um sie zum Beispiel bei der konzeptionellen Arbeit zu entlasten.

Die Selbsthilfebewegung, die - langfristig gesehen - einen Paradigmenwechsel im Gesundheitswesen bedeutet, hat bereits von der Basis der Betroffenen her begonnen und entspricht damit sowohl dem Recht der Selbstbestimmung als auch der gewünschten Kostensenkung im Gesundheitswesen und wird daher von der KV (Kassenärztliche Vereinigung), den Krankenkassen und dem Land NRW gefördert.

Nach Auffassung der CDU-Fraktion sollte die Verwaltung ein Konzept für die in Remscheid tätigen und zu bildenden Selbsthilfegruppen vorlegen. Dieses Konzept sollte eine Auflistung der bereits bestehenden Selbsthilfegruppen für alle Krankheitsbilder einschließlich der psychiatrischen beinhalten inklusive der Beschreibung der Personenkreise und der inhaltlichen Zielsetzung enthalten.

 

Jochen Siegfried Ottmar Gebhardt

Fraktionsvorsitzender Sprecher im ASGW

 

 

Veranstaltungen

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Beginn: 21.05.2012, 17:00 Uhr
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Ort: Geschäftsstelle RS


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